Ökokonten der Termühlen Stiftung Mensch und Natur
Ein Ökokonto ist ein Instrument des Naturschutzes, mit dem Maßnahmen zur Aufwertung von Natur und Landschaft frühzeitig umgesetzt werden können. Auf dafür vorgesehenen Flächen entstehen neue oder verbesserte Lebensräume – etwa durch Heckenpflanzungen, die Entwicklung von Laubwäldern, Feuchtbiotopen oder artenreichen Wiesen. Der ökologische Zugewinn wird nach festen Kriterien bewertet und in Ökopunkten erfasst. Diese Punkte lassen sich später einem konkreten Eingriff, etwa im Rahmen von Bau- oder Infrastrukturmaßnahmen, zuordnen. Wer einen Eingriff ausgleichen muss, kann diese Ökopunkte erwerben und als anerkannte Kompensationsleistung nutzen.
Ökokonten ermöglichen
- vorausschauenden statt reaktiven Naturschutz,
- hochwertigere und besser vernetzte Lebensräume
- und eine langfristige Sicherung von Natur- und Gemeinwohlvorhaben.
Mit den Ökokonten schafft die Termühlen Stiftung wertvolle Naturräume, bevor Eingriffe entstehen. Dadurch können Ausgleichsmaßnahmen vorausschauend geplant, sinnvoll gebündelt und ökologisch wirksamer umgesetzt werden.
Die so ökologisch aufgewerteten Flächen haben Zeit, sich zu entwickeln – Pflanzen, Tiere und ganze Lebensräume profitieren von langfristiger Pflege und Stabilität. Gleichzeitig stärken die Einnahmen aus Ökopunkten den Kapitalstock der Stiftung. Das ermöglicht ihr, dauerhaft Vorhaben zu fördern, die Natur schützen und dem Wohl der Menschen dienen.
Bernhard Termühlen
Geschäftsführer

„Naturschutz entfaltet seine Kraft dort, wo wir Mut zu langfristigen Entscheidungen haben.“

